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Selbstausrichtende Schienen zur Kontrolle von Fehlausrichtungen in Linearsystemen

Fehlausrichtungen führen für die Hersteller und Anwender von Industriemaschinen zu zusätzlichen Kosten.

Linearschienen werden in fast allen paarweisen Anwendungen eingesetzt.  Wenn die Installationsoberflächen nicht starr und vollkommen flach sind, oder wenn die Schienen nicht perfekt parallel zueinander bzw. vertikal ausgerichtet werden können, werden die Läufer in den Schienen starken Beanspruchungen ausgesetzt. Dieses führt zu Überlastungen, die einen negativen Einfluss auf die Leistung und Lebensdauer des Systems haben.  Darüber hinaus kommt es zu zusätzlichen Kosten für die Hersteller und Anwender von Industriemaschinen, die gezwungen sind, vorzeitig abgenutzte Schienen zu ersetzen. 

Industriemaschinen zeichnen sich jedoch sehr oft durch unregelmäßige Oberflächen aus. Unter diesen Umständen wäre die Installation eines übermäßig starren Systems sehr kostspielig und zeitaufwendig, wobei auch das Risiko bestünde, dass die effektive Kontrolle der Fehlausrichtung nicht erfolgreich ist.  Rollon hat einen Weg zur Lösung dieses Problems gefunden: das System Compact Rail, eine Schiene mit intrinsischen, hocheffektiven Selbstausrichtungseigenschaften. Die Lager in den Läufern bewegen sich auf Schienen mit unterschiedlichen Querschnitten (U, K, T).  Bei Kombination absorbieren sie die Fehlausrichtungen der Montagefläche durch Schiebeelemente mit genügend Bewegungsfreiheit, um die richtigen Parallelen in Bezug auf die Oberflächen selbst zu finden.  Die Bahnen der Lager bei Compact Rail besitzen Toleranzmargen, wodurch das Produkt für den Einsatz auf unebenen oder falsch ausgerichteten Oberflächen ideal geeignet ist.  Durch die Größe der Schiene bei Compact Rail (43 mm) können Parallelitätsfehler zwischen den Schienen von bis zu 3,9 mm und Fehler in Bezug auf die vertikale Ausrichtung von bis zu 2° ausgeglichen werden: ein hervorragendes Ergebnis!