Die Rollon-Linearachse ROBOT SP-2C mit zwei separat positionierbaren Laufwagen

Die Lineareinheiten der Serie ROBOT sind in diversen Größen erhältlich und bieten eine ideale Auswahl für jeden individuellen Anwendungsfall. In Bezug auf Masse, Geschwindigkeit und Beschleunigung kann die Applikation dadurch passgenau dimensioniert werden. Basierend auf der ROBOT SP-2C stellt Rollon eine Lösung für Handhabungsaufgaben vor, die mit einer anstatt zwei Linearachsen auskommt.

Durch das rechteckige Aluminiumprofil der ROBOT wird diese hochsteife Linearachse oft als Querachse eines Portalaufbaus gewählt

Konstrukteure und Anwendungstechniker können für Positionierungs- und Handhabungsaufgaben jetzt auf ein innovatives Mehrachssystem der Rollon GmbH zurückgreifen, das wichtige Vorteile bietet. Die Lineareinheiten der Serie ROBOT aus der Plus-System-Familie bestehen aus einem selbsttragenden Aluminiumprofil und werden in zwei Führungssystemen angeboten: ROBOT-SP mit zwei an der Oberseite montierten wartungsfreien Kugelumlauflinearführungen und ROBOT-CE mit vier Laufrollen mit gotischem Laufbahnprofil, die auf zwei Rundstangen aus gehärtetem Stahl geführt werden. Die Rundstangen sind an den Außenseiten des Aluminiumprofils eingestemmt. Der Antrieb der ROBOT-Achsen erfolgt durch einen stahlverstärkten Zahnriemen aus Polyurethan mit AT-Zahnprofil. Ein Abdeckriemen aus Polyurethan schützt das im Profilinnern befindliche Antriebssystem vor Verschmutzung.

Plus-System - Nonplusultra für kritische Anwendungen
In Handhabungs- und Positioniersystemen die bisher zwei horizontale Achsen erforderten, kann stattdessen auch eine Achse vom Typ ROBOT SP-2C mit zwei unabhängig voneinander positionierbaren Laufwagen eingesetzt werden. Auf die Laufwagen kann jeweils eine SC-Achse montiert werden, die in der Plus-System-Familie für die Ausführung senkrechter Hübe vorgesehen ist. Die SC-Serie verfügt über eine integrierte Montageplatte zur Direktmontage an der ROBOT. Durch die Konstruktion mit zwei senkrechten Achsen an einer Querachse kann nicht nur eine Achse gespart werden, es ergibt sich auch eine Zeitersparnis für den Anwender durch Parallelverarbeitung.

An der ROBOT-Achse sind keine mitlaufenden Motoren und entsprechend auch keine Energiekette notwendig, wie es bei den alternativen Zahnstangen- oder Linearmotorachsen der Fall wäre. Durch die geringere bewegte Masse können auch die beiden Antriebsmotoren kleiner dimensioniert werden. Die Montageplatte an der SC-Achse verringert den Montageaufwand und die Zahl der Bauteile, was die Kosten senkt. Der Motor wird feststehend montiert, während das Profil mit der Schiene verfahren wird. Insgesamt ergibt sich für ein solches Mehrachssystem ein kompakterer Aufbau zu geringeren Kosten.

Durch die Hohlkammern im Achsprofil der SC-Achse können Leitungen hindurchgeführt werden, zum Beispiel Kabel zur Energieversorgung elektrischer Greifer oder Pneumatikschläuche für die Ansteuerung von Vakuumgreifern.