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Rollon baut neues Werk in Italien

News | 11 Juli 2022

Der Lineartechnikspezialist reagiert auf die wachsende Nachfrage

 

Mit dem Werksneubau im norditalienischen Agrate baut Rollon, Spezialist für lineare Bewegungssysteme, seine Produktionskapazitäten weiter aus und setzt seinen Wachstums- und Erfolgskurs konsequent fort. Für 2022 prognostiziert das Unternehmen ein Umsatzplus von 20 Prozent.

 

Das neue Werk in Agrate nordöstlich von Mailand ergänzt die beiden bereits bestehenden Fertigungsstandorte Arcore und Vimercate um zusätzliche Produktionskapazitäten. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern produziert Rollon künftig Linearführungen, Teleskopschienen und Linearachsen für den europäischen Markt. Aktuell wird der Maschinenpark aufgebaut. Neben Neuanschaffungen – u.a. CNC-Bearbeitungszentren –kommt es auch zu Verlagerungen aus den beiden anderen Werken. So werden unter anderem die Anlagen des Härteprozesses aus Vimercate und Bearbeitungsmaschinen aus Arcore nach Agrate verlegt. „Der in Vimercate und Arcore verfügbare Platz bleibt freilich nicht ungenutzt“, betont Stefano Zecchinato, COO der Rollon-Gruppe und Direktor der italienischen Niederlassung. „Auch in diesen Produktionsstätten kommen neue Maschinen hinzu. In Vimercate insbesondere CNC-, Richt- und Schleifmaschinen. In Arcore nehmen wir mit Maschinen für die Bearbeitung von Aluminiumprofilen dagegen neue Technologien für den Zusammenbau in Betrieb.“ Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf rund zwei Millionen Euro.

 

Prognostiziertes Umsatzplus von 20 Prozent

Der Werksneubau in Norditalien ist Teil einer umfassenden Innovations- und Investitionsstrategie, die Rollon seit Jahren erfolgreich verfolgt. Um auf die weltweit erhöhte Nachfrage nach Lineartechnik sowie die spezifischen Anforderungen der Märkte optimal reagieren zu können, investitiert der Spezialist für lineare Bewegungssysteme kontinuierlich in neue Standorte, Maschinen und Mitarbeiter. So ist die Rollon-Gruppe in den vergangenen anderthalb Jahren unter anderem um einen Fertigungsstandort in den USA (Akquisition iMS), gut 130 Mitarbeiter und Neuprodukte wie die Cobot Transfer Unit gewachsen. „Der Markt verlangt Exzellenz und Kundennähe. In diese Richtung gehen unsere Entscheidungen in Bezug auf Akquisitionen, auf die digitale Transformation, auf das heute so strategische wie unverzichtbare Thema der Nachhaltigkeit und auf eine moderne Personalpolitik“, macht Rüdiger Knevels, CEO der Rollon-Gruppe und Geschäftsführer der deutschen Rollon GmbH, deutlich, und ergänzt: „Rollon ist heute ein Unternehmen, das von den negativen Zyklen, die bestimmte Industriesektoren periodisch heimsuchen, verschont bleibt. Selbst während großer Finanzkrisen (wie 2009) und allgemeiner Wirtschaftskrisen (wie der Pandemie) haben wir weniger gelitten als alle anderen Akteure. So hat Rollon im Jahr 2020, als der Lineartechnikmarkt um fast 30 Prozent eingebrochen ist, lediglich neun Prozent Rückgang verkraften müssen.“ Doch bereits 2021 konnte Rollon seinen Umsatz von 2019 übertreffen und für 2022 deuten die Entwicklungen auf ein Umsatzplus von 20 Prozent hin.

 

Dank Innovationen und Investitionen auf Erfolgskurs

Das Geheimnis des Erfolgs? Mut und die Weitsicht, Investitionen und Innovationen auch in Krisenzeiten voranzutreiben. Produktionskapazitäten und Mitarbeiterzahl wurden bzw. werden ausgebaut, neue Märkte erschlossen und die Kundennähe weiter intensiviert. Ebenso eine Rolle spielt der Fokus auf weltweit wachsende Märkte wie Logistik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Schienenfahrzeuge, die seit jeher konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden mit applikationsspezischen Lösungen sowie die schlagkräftige Kombination aus industrieller Kapazität eines multinationalen Unternehmens und direktem, schnellem Kundenkontakt auf lokaler Ebene. „Ziel unserer Wachstumsstrategie ist es, Angebot und Service für unsere Kunden zu erweitern“, ergänzt Roberto Toniolo, Marketingleiter der Rollon-Gruppe, und betont: „Der Schlüsselfaktor ist die Komplementarität: Durch die Auswahl von Unternehmen, die Technologien entwickeln, die unsere eigenen ergänzen, sind wir heute in der Lage, eine immer größere Anzahl von Märkten zu bedienen und dabei eine konstante technologische Spitzenleistung zu garantieren.“

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